Wenn mich jemand fragt, warum ausgerechnet dieses Seminar so häufig gebucht wird, antworte ich meist:
Weil es einfacher ist, schwierige Situationen auf andere Menschen zu schieben.
Auf den schwierigen Bürger.
Auf die aggressive Kundin.
Auf den cholerischen Besucher am Schalter.
Und ja – diese Menschen gibt es.
Da ist der Bürger, der laut wird, weil sein Antrag noch nicht bearbeitet wurde.
Die Kundin, die Ihnen erklärt, dass „im Rathaus sowieso niemand arbeitet“.
Der Besucher, der bereits mit schlechter Laune das Büro betritt.
Solche Situationen kennen wir alle.
Doch nach vielen Jahren als Führungskraft im öffentlichen Dienst und zahlreichen Seminaren habe ich festgestellt:
Die wirklich schwierigen Situationen finden oft gar nicht vor dem Schalter statt.
Sie entstehen im Team.
Zwischen Kolleginnen und Kollegen.
Zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften.
Zwischen Verwaltung und Politik.
Oder ganz einfach zwischen zwei Menschen, die aneinander vorbeireden.
Da ist die Kollegin, die jede Veränderung kritisch kommentiert.
Der Mitarbeiter, der bei jeder Rückmeldung sofort in die Verteidigung geht.
Der Chef, der keine Zeit hat und ständig unter Druck steht.
Der Politiker, der eine schnelle Lösung fordert, obwohl die Rechtslage etwas anderes sagt.
Und plötzlich merken wir:
Die gleichen Mechanismen, die bei schwierigen Bürgergesprächen wirken, begegnen uns jeden Tag im eigenen Haus.
Genau deshalb ist dieses Seminar so erfolgreich.
Denn eigentlich geht es nicht um schwierige Bürger.
Es geht um Menschen.
Und um die Frage:
Wie schaffe ich es, auch in angespannten Situationen handlungsfähig zu bleiben?
Im Seminar lernen die Teilnehmenden keine Standardformulierungen auswendig.
Sie erhalten Werkzeuge, die überall funktionieren:
- Wie bleibe ich ruhig, wenn mein Gegenüber emotional wird?
- Wie setze ich Grenzen, ohne zu eskalieren?
- Wie spreche ich Kritik an, ohne einen Konflikt auszulösen?
- Wie erkenne ich die Bedürfnisse hinter einem Angriff?
- Wie kann ich Empathie zeigen, ohne alles hinzunehmen?
Denn die Lösung liegt selten im Verhalten des anderen.
Die Lösung liegt meist in unserer eigenen Haltung.
In unserer Kommunikation.
Und in unserer Fähigkeit, Menschen zu verstehen, auch wenn wir ihr Verhalten nicht gutheißen.
Wer diese Werkzeuge nicht beherrscht, zahlt oft einen hohen Preis:
Missverständnisse nehmen zu.
Konflikte schwelen über Monate.
Teams verlieren Energie.
Führung wird anstrengender.
Krankheitsausfälle steigen.
Und manche Menschen nehmen die Spannungen sogar mit nach Hause.
Das Schöne daran:
Diese Fähigkeiten enden nicht an der Rathaustür.
Sie helfen bei schwierigen Bürgern.
Bei schwierigen Mitarbeitenden.
Bei schwierigen Chefs.
Bei schwierigen Politikern.
Aber auch bei schwierigen Ehepartnern.
Und bei pubertierenden Kindern.
Deshalb sage ich in meinen Seminaren immer:
Soziale Kompetenzen sind keine Fachkompetenz für den Beruf. Sie sind eine Lebenskompetenz.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum dieses Seminar seit Jahren mein meistverkauftes Seminar im öffentlichen Dienst ist.
Diese Woche bin ich mit diesem Seminar in einer Hansestadt in Sachsen-Anhalt unterwegs.
Tatsächlich führe ich das Seminar im gesamten Bundesgebiet durch – in kleinen Gemeinden genauso wie in großen Verwaltungen.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass dieses Thema auch für Ihre Mitarbeitenden hilfreich sein könnte, freue ich mich über Ihre Nachricht. Gemeinsam schauen wir, ob das Seminar zu Ihrer Verwaltung, Ihrem Team oder Ihrer aktuellen Situation passt.

